Du siehst...

... Worte für die Ewigkeit

8 Dinge, die sich glückliche Menschen jeden Morgen sagen.

Wenn Du heute unterwegs bist, wirst Du es feststellen: es gibt Menschen, die voller Freude, Zuversicht und Energie leben. Und es gibt die anderen. Es gibt die Menschen, die nicht in diesem Flow sind, die ihre Gesichtsmuskeln nicht mehr zu einem Lächeln oder gar Lachen anstacheln können. Die, die irgendwie die Zeit rumbringen, um dann abends wieder den 55 Zöller anzuwerfen und sich berieseln zu lassen. Um anschließend ins Bett zu gehen, damit sie morgen wieder fit sind für das, was sie Leben nennen.

Ich will niemanden verurteilen. Es gibt wirkliche Gründe, um auch mal traurig und / oder sauer zu sein. Und nein, es geht mir auch nicht darum, jeden Tag immer nur gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Ich bin auch mal traurig. Oder wütend. Oder desillusioniert. Oder was auch immer. Doch all diese negativen Gedanken, diese blöden Gefühle, dieser Missmut wird niemals mein Leben bestimmen. Denn ich glaube fest daran, dass das Leben ein Geschenk ist. Ein Geschenk von wem auch immer. Vom lieben Gott. Der Natur. Mama Erde. Das spielt für mich keine Rolle. Doch ich sehe es als Geschenk.

Vielleicht siehst Du das ebenso oder zumindest ähnlich. Vielleicht liegt auch Dir die Entwicklung Deiner Persönlichkeit am Herzen, um Dein bestes Leben führen zu können. Mit Tiefs. Aber vor allem auch mit viele Hochs. Und genau hier kommen sie ins Spiel, die 8 Dinge, die 8 Tipps oder auch die 8 Impulse, die Du Dir zukünftig jeden Morgen sagen kannst, um diesem Ziel ein Stück weit näher zu kommen.

Ich freue mich auf jeden Tag!

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Vielleicht ist es gar nicht mein Wunsch, genau heute den absolut schönsten Tag meines Lebens zu geniessen. Vielleicht will ich mir den ja noch aufheben. Aber auf jeden Fall möchte ich morgens, wenn ich die Bettdecke zur Seite schiebe und mich recke & strecke, genau diesen Tag zu einem schönen Tag werden lassen. Völlig egal, was ansteht. Ob nun die Präsentation in der Firma oder das Date am Abend. Der Sport mit Freunden oder das Faullenzen mit einem gutem Buch. All das gehört zu meinem Leben und macht es zu dem, was es für mich ist. Und mein Leben hat es verdient, gefüllt zu sein – prall gefüllt mir schönen Tagen!

Genau das versuche ich heute mal!

Wenn Du die Absicht hast, Dich zu erneuern, tue es jeden Tag.

Konfuzius

Vor langer langer Zeit, damals als Schüler in der Idylle Niedersachsens, durfte ich in den Ferien in einer Maschinenfabrik arbeiten, um das Taschengeld etwas aufzubessern. Und so stand ich 2 Wochen lang jeweils 8 Stunden an einer Schleifmaschine und entgratete kleine Metallklötze. Offenbar musste diese Arbeit von jemanden gemacht werden und ich kam da sicherlich genau recht. Der kleine Bengel, der es nicht besser weiss. So betrat ich morgens das Firmengelände und um 17 Uhr schließlich schaltete ich  mein Hirn wieder an und kam zurück ins Leben. Traf mich mit Freunden, machte Sport, holte alles nach, was ich in den vorherigen 8 Stunden verpasst hatte.

Doch kannst Du Dir vorstellen, wie gefangen viele Menschen sind? Gefangen in ihrer Routine. Immer der gleiche Arbeitsweg. Die Scheuklappen ganz eng zusammen, bloß nicht rechts oder links schauen. Das gleiche Essen in der Kantine. Die gleichen SmallTalk Themen in der Pause. Die gleiche Routine am Abend. Gute Nacht Schatz, schlaf gut. Und im Urlaub bitte immer ins gleiche Hotel. Nur keine Änderung. Nur keine Entwicklung. Nur keine Schmerzen am Rande der Komfortzone.

Dabei hat das Leben doch so viele wundervolle Momente im Gepäck. Mal einen völlig neuen Weg zu Arbeit fahren – vielleicht ist der Blick auf die Stadt ja von der anderen Seite ein ganz wundervoller? Mal mit einem Kollegen zusammensitzen, den man bisher nicht kennt – vielleicht ist das ja der neue beste Freund? Mal einen neuen Sport ausprobieren – vielleicht ist genau dieser ja das Hobby, was Du Dein Leben lang gesucht hast? Dein Leben hält noch so viele Überraschungen bereit. Gib ihnen die Chance, entdeckt zu werden…!

Ich bin dankbar!

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Wann hast Du das letzte Mal von Herzen Danke gesagt. Nicht unbedingt an Weihnachten eines dieser geheuchelten Danke schön für das x-te Paar Socken, das dazu auch noch nicht so ganz Deinem Geschmack entspricht. Sondern ein aufrichtiges Danke, wenn Dir jemand die Tür aufgehalten hat. Oder im Stau, wenn Dich jemand vor der Baustelle einfädeln lässt. Dankbar zu sein für die eigene Gesundheit, für die vielen Dinge, die mir Gutes im Leben widerfahren. Glückliche Menschen wissen das zu schätzen und teilen ihre Dankbarkeit mit anderen.

Sie machen sich somit die vielen Momente (die in jedem Leben jeden Tag aufs neue geschehen!) bewusst und verlieren den Fokus ihrer Glückseligkeit nicht aus den Augen. Und ganz am Rande: beobachte mal, ob Du durch ein einfach kleines Danke den Adressaten dieses kleinen Wortes zu einem Lächeln bewegen kannst. Meinst Du, dass man das Wohlfühlen eines Menschen so einfach verbessern kann? Welch unglaubliche Kettenreaktion kannst Du auslösen, welch positive Macht hast Du? Nur durch ein Wort mit 5 Buchstaben. Damn – yes!

Ich nehme mir Zeit für mich!

Friedrich Nietzsche

Gut, wirst Du sagen, das ist leicht dahin geplappert. Wie soll ich mir so viel Zeit für mich freischaufeln, bei all dem, was ich zu tun habe. Und ja, ich gestehe – wir sprechen an dieser Stelle nicht davon, 16 Stunden pro Tag in sich gekehrt in Embryonalstellung auf dem Teppich zu liegen. Es geht – und das wirst Du bereits ahnen – um etwas anderes:

wann hast Du Dir bewusst einige Minuten oder vielleicht sogar mal eine Stunde genommen – nur für Dich? Um einfach mal Deine Augen zu schließen und die Gedanken fließen zu lassen. An einen einsamen Strand. Oder einen ruhigen Berggipfel, auf dem Du warm eingemummelt sitzt. Wann hast Du Dir wahrhaftig das letzte Mal eines der kostbarsten Geschenke der Welt gemacht – Zeit für Dich. Handy aus. Mail off. Kein anderer Mensch ist nun wichtig. Nur Du und Deine Gefühle und Deine Gedanken. Ganz in Dir versunken.

Diesen Luxus nehme ich mir jeden Tag. Und wenn es mal nur 5 Minuten lang ist – dann sind es jedoch 5 Minuten, die nur mir gehören und meinen Akku wieder etwas aufladen.

Ich bin gut.

Wer sich selbst nicht auf die rechte Art liebt, kann auch keine anderen lieben. Denn die rechte Liebe zu sich ist auch das natürliche Gutsein zu anderen. Selbstliebe ist also nicht Ich-Sucht, sondern Gutsein.

Robert Musil

Nimm Dich selbst nicht so wichtig…!

Oh Mama, Du hast es gut gemeint, immer dann, wenn Du mir schon als Kind diesen Satz sagtest. Und gleichwohl war Dir nicht bewusst, was dieser simple Satz mit einem Menschen machen kann.

Was oftmals im Kindesalter genau so beginnt, endet im Erwachsenenalter mit einem stabilen und widerstandsfähigen Glaubenssatz, den viele von uns kennen. So kommt es, und Du wirst mir zustimmen, zu Situationen, in denen „wir uns nicht so wichtig nehmen“ sondern zurückstecken und unsere eigenen Interessen weit nach hinten schieben. Doch zu welchem Preis? Wie fühlst Du Dich, wenn tief in Dir ganz laut die Stimmen rebellieren und rufen: STOP! WIR SIND DRAN! WIR KÖNNEN NICHT MEHR!

Kennst Du diese Situation? Ich kannte sie. Ja, auch ich hatte lange lange Zeit diesen Glaubenssatz in mir. Und steckte zurück. Lieber erst mal andere. Es machte mich immer wieder traurig. Bis ich erkannte, dass ich gut bin. Ein toller Mensch. Sicherlich nicht für jeden dort draussen. Aber für mich! Ich finde mich gut. Ich bin selbstbewusst. Ich bin okay. Und ich spürte, je stärker ich mit mir in Einklang war, mich schätzte und mir meines Wertes bewusst wurde, je positiver machte sich das auch nach außen bemerkbar.

Ich bin glücklich. Und kann so andere glücklicher machen. Wie wundervoll.

Das heute zählt!

Tue einfach, was Du tust. Mit soviel Bewusstheit wie möglich. Das ist alles, mehr ist nicht nötig. Das Leben kümmert sich um die Details. 

Samarpan

Hach ja, war das damals schön. Wenn es doch jemals wieder so sein könnte. Oder gerne auch Hach, wenn es doch nur schon Sommer wäre und die Biergärten wieder öffnen… Wer von uns kennt ihn nicht, den Blick nach vorne. Oder nach hinten. Lass uns ein Experiment machen:

Stell Dich (solltest Du nicht eh schon stehen) akkurat gerade hin. Schultern zurück, Brust raus. Bauch rein, wenn es geht… Und nun heb den Kopf und schau nach vorne. Himmel, ist da eine Menge zu sehen, nicht wahr? Und nun schau zurück, lass den Blick über eine Schulter nach hinten wandern. Auch da ist sicherlich viel viel viel, was es anzuschauen lohnt. Oder?

Und nun sag mir: wo genau stehst du? Wie ist der Untergrund beschaffen? Welche Farbe hat er? Welche Konsistenz? Kann es sein, dass Du das nicht weisst? Nein, wie auch, Du hast ja nicht hingeschaut… Wie oft leben wir genau so. Den Blick immer nach vorne. Oder auch mal nach hinten. Und so selten auf das jetzt & hier fokussiert.

Doch wie soll Dein Glück in der Zukunft liegen, wenn Dein Leben doch im HIER & JETZT spielt? Gib Deinem aktuellen Glück die Chance, die es verdient – und setze den Fokus auch gerne mal auf den Moment.

Wenn etwas mal nicht klappt, mache ich es einfach nochmal!

Während wir noch traurig sind über etwas, was geschehen ist, wächst ganz tief in uns schon der Mut für das, was sein wird. Leise, beharrlich, unaufhaltsam.

Jochen Mariss

Weisst Du, warum ich mit mir im Reinen bin? Weil ich weiss, dass ich nicht perfekt bin. Sicherlich bin ich davon sogar weit entfernt. Doch das ist für mich ok – genau genommen sogar noch mehr als nur ok. Denn so bieten sich mir immer wieder Chancen, mich zu verbessern. Im Privaten. Im Job. Als Papa oder als Freund.

In mir lebt der tiefe Optimismus, dass etwas, das jetzt gerade nicht gut funktioniert (hat), beim nächsten mal besser wird. Lediglich an dieser oder jener Schraube werde ich drehen und es dann wieder probieren. Ich freue mich auf viele Erfahrungen und das Feedback, das ich jeden Tag bekomme. Denn es ist der Anreiz tief in mir, vielleicht nicht perfekt – aber eben doch besser zu werden. Und dazu gehören die sogenannten Misserfolge, die lediglich die Chancen sind, an uns zu arbeiten.

Wie sagte Richard Bandler so schön? Ich habe niemals Fehler gemacht. Ich hatte manchmal einfach nicht genügend Zeit, alle anderen Alternativen auszuprobieren… Welch wundervolle Sichtweise.

Das heute war ein guter Tag!

Der Tag war vergangen, wie eben die Tage so vergehen; ich hatte ihn herumgebracht, hatte ihn sanft umgebracht, mit meiner primitiven und schüchternen Art von Lebenskunst; ich hatte einige Stunden gearbeitet, alte Bücher gewälzt, ich hatte zwei Stunden lang Schmerzen gehabt, wie ältere Leute sie eben haben, hatte ein Pulver genommen und mich gefreut, dass die Schmerzen sich überlisten ließen, hatte in einem heißen Bad gelegen und die liebe Wärme eingesogen, hatte dreimal die Post empfangen und all die entbehrlichen Briefe und Drucksachen durchgesehen, hatte meine Atemübungen gemacht, die Gedankenübungen aber heut aus Bequemlichkeit weggelassen, war eine Stunde spazieren gewesen und hatte schöne, zarte, kostbare Federwölkchenmuster in den Himmel gezeichnet gefunden.

aus dem „Steppenwolf“ von Hermann Hesse

Am Abend, kurz bevor die unbewussten Mächte des Traumes mein Sein übernehmen, blicke ich zurück. Dann ist es an der Zeit, sich sein Glück nochmals vor Augen zu führen. Das Glück, leben zu dürfen. Menschen um sich zu haben, die ich liebe. Das Glück, Momente der Dankbarkeit gespürt zu haben. Aber auch das Glück, lernen zu können und zu dürfen. Aus Momenten, die heute nicht zum Ziel führten, neue Ideen zu entwickeln. An sich und seiner selbst arbeiten zu dürfen.

Das Glück, all das auch morgen wieder tun zu können. Das Glück, glücklich zu sein.

Was ist für Dich Glück?



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